…uzbekistan (part 2)

eigentlich geht es in uzbekistan immer nur um das eine: essen. dadurch, dass wir so reisehungrig sind, sehen und schmecken wir so einige verschiedene regionen. die auswahl ist immer relativ simpel:

1) schaschlik & chleb       2) plov & chleb      3) mantai & chleb     4) samsa & chleb    5) chleb     6) melonen & weintrauben

chleb. chleb ist das von mir am meisten ausgesprochene wort. dabei ist es eigentlich nur „brot“. es wird immer und zu allem gegessen und jede region, fast jeder ort und jeder bäcker hat seine eigene sorte. die unterschiede finden sich allerdings hauptsächlich im eingestanzten muster. und in den mehr oder weniger schmackhaften samen auf der brotoberfläche. wir verbringen stunden damit, bäcker zu bestaunen und die verschiedensten sorten auszuprobieren.

und dann gibt es noch plov (plow, palov, плов). plov ist ein ursprünglich orientalisches reisgericht, stundenlang in fett gebraten, gekocht, gedünstet. energie für bestimmt für 24 stunden satt. nationalspeise und festtagsessen und gar nicht so einfach zu bekommen. für ein gutes plov laufen wir stundenlang: so lernen wir unsere umgebung kennen. in bukhara werden wir auf der straße eingeladen. ich bin die einzige frau an einer tafel mit 50 männern.  großartig. nach plov-genuss ist meistens nicht mehr viel mit uns anzufangen, bei 42°c verdauen wir einfach und schaffen platz für wassermelonen und weintrauben. vitamine, genuss und geschmack pur. ich inhaliere die besten melonen und trauben meiner erinnerung.

essen ist toll. danke usbekistan! ach ja, eigentlich ist ramadan. das hatte ich vergessen. die uzbeken scheinbar auch.

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